Waggener Edstrom veröffentlicht Forsa-Studie über Connected Home-Lösungen

München, 12. Juli 2010 – Heimvernetzung ja, nein – vielleicht. Der Begriff „Connected Home“ oder „Heimvernetzung“, die Zusammenführung von Internet, Handy und Computer mit den Unterhaltungsmedien wie Fernseher und Musikanlage innerhalb eines Netzwerkes, ist im Home Entertainment-Bereich ein brandheißes Thema. Jedoch herrscht unter den Konsumenten große Unsicherheit, was eigentlich genau dahinter steckt. Dies ergibt eine von Waggener Edstrom Munich in Auftrag gegebene Forsa-Studie, bei der über 1.000 Bundesbürger im Alter von 18 bis 69 Jahren zum Thema Heimvernetzung befragt wurden. Nur knapp jeder Zehnte fühlt sich gut oder sehr gut über Heimvernetzung informiert, mehr als 80 Prozent der Befragten kennen weder die Unternehmen, noch die Geräte, die auf dem Markt verfügbar sind. Damit ist auch klar, dass sich die Verbraucher noch nicht oder nur unzureichend mit dem Potenzial von Connected Home beschäftigt haben. Die vollständigen Ergebnisse der Studie werden am 29. Juli in München vom Branchenverband BITKOM präsentiert. Interessenten können sich hier für die Veranstaltung anmelden.

Heimvernetzung schon mal gehört
Zwar hat knapp jeder zweite Befragte (48 Prozent) die Begriffe „Connected Home“ oder „Heimvernetzung“ schon einmal gehört. Jedoch gibt nur gut ein Drittel (35 Prozent) davon an, ein „korrektes“ Verständnis darüber zu haben. Frappierend ist der geringe Kenntnisstand über Unternehmen (89 Prozent), die verfügbaren Geräte (82 Prozent) und wie Heimvernetzung (81 Prozent) technisch funktioniert.

Nur die Hälfte wäre an einer Heimvernetzung interessiert
Das Interesse an einer Heimvernetzung ist zweigeteilt. Während über die Hälfte (56 Prozent) der Befragten die Möglichkeit der Heimvernetzung in der eigenen Wohnung interessant bzw. sehr interessant finden, sind 41 Prozent eher nicht bzw. überhaupt nicht daran interessant.

Mobiler Zugriff vor allem bei den Jüngeren erwünscht
Das Interesse von unterwegs auf Medien zu Hause zuzugreifen, also zum Beispiel per Handy den Videorekorder einschalten zu können oder auf Fotos zugreifen zu können, findet nur knapp ein Drittel (32 Prozent) der Befragten (sehr) interessant. Erwartungsgemäß findet diese Zugriffsvariante gerade bei den Jüngeren den größten Zuspruch.

Datensicherheit, Kosten und einheitliche Standards verursachen größten Bauchschmerz
Gründe, die gegen eine Heimvernetzung sprechen, liegen vor allem im Bereich des Datenschutzes beziehungsweise der Datensicherheit. So bezweifelt über die Hälfte der Befragten (54 Prozent), ob ihre persönlichen Daten ausreichend gegen Hacker-Angriffe geschützt wären. Weitere Barrieren sind die Kosten einer Heimvernetzung (39 Prozent) sowie die Tatsache, dass es noch keinen einheitlichen technischen Standard für die Geräte oder deren Vernetzung gibt.

„Es herrscht eine große Unkennnis und Unsicherheit bei den Konsumenten“, so Susanne Häckel, Associate Director bei Waggener Edstrom im Münchner Büro. „Um den Menschen das Thema Heimvernetzung näher bringen zu können, muss von den Unternehmen Aufklärungsarbeit geleistet werden über die verfügbaren Produkte und die konkreten Anwendungsmöglichkeiten einer Heimvernetzung. Erst wenn die Konsumenten wissen, was möglich ist und was nicht, kann ein konkreter Kaufwunsch geweckt werden.“

Die vollständigen Ergebnisse der Studie „Heimvernetzung“ werden am 29. Juli, 19.30 Uhr im Wacker Haus, Prinzregentenstraße 22, 80538 München vorgestellt. Michael Schidlack vom Branchenverband BITKOM wird die Ergebnisse präsentieren. Einlass ist ab 19 Uhr. Interessenten können sich hier für die Veranstaltung anmelden.

Über Waggener Edstrom Worldwide
Waggener Edstrom Worldwide ist eine der größten internationalen inhabergeführten Kommunikations-Agenturen und bietet weltweit strategische Kommunikation für Unternehmen mit hohem Innovationspotential. Die Agentur wurde 1983 gegründet und betreut Kunden aus den vielfältigen Bereichen der Hoch-Technologie (B2B und B2C), Healthcare, Energy, Automotive und Luft-/Raumfahrt – darunter Marktführer wie Microsoft, AMD, MasterCard, T-Mobile USA und General Electrics Healthcare. Das unabhängige Unternehmen mit Hauptsitz in Seattle/USA verfügt über ein weltweites Netzwerk an 16 eigenen Büros und 17 Global Alliance Partnern. Waggener Edstrom Worldwide beschäftigt insgesamt mehr als 800 Mitarbeiter. Waggener Edstrom Worldwide wurde von der PR Week zur „Agentur des Jahres 2004“ in den USA gewählt und wurde mit dem SABRE Award 2008 als „Technology Consultancy of the Year 2008“ ausgezeichnet. 2010 wurde die Agentur vom Holmes Report zur „Technology Agency of the Decade” gewählt und erhielt zudem den SABRE Award für die beste Europäische PR-Kampgane im Tech-Bereich. Das Münchner Büro besteht seit 1998 und umfasst derzeit 15 Mitarbeiter.